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Wirtschaft
14.08.2009

VW wurde teil-arabisiert

Katar steigt bei Volkswagen ein
Über den Umweg der Wirtschaft sind sich Europa, genauer gesagt Deutschland und Arabien, ein weiteres Stückchen näher gekommen.

Die Namen schillernder Größen der deutschen Automobilidustrie, Daimler, Opel oder Porsche waren in den letzten Monaten immer wieder im Zusammenhang mit möglichen oder tatsächlichen Beteiligungen vonseiten arabischer Investoren aus den Golfstaaten in den Schlagzeilen. Und auch bei VW ist es wieder mal so weit, diesmal nicht nur mit Unkenrufen, sondern mit der Nachricht, dass dort nun Nägel mit Köpfen gemacht worden sind: Katar übernimmt laut „Spiegel Online“ zehn Prozent der Stammaktien der Eigentümerfamilien von Porsche und VW. Durch ein zusätzliches Vertragselement hat Katar sich die Übernahme von Optionen in Höhe von 17 Prozent der Stimmrechte an VW gesichert.

Das freut nicht nur all die, die mit großer Zuversicht dem gegenseitigen Näherkommen des Europäischen und Arabischen sehnsüchtig entgegenblicken, sondern auch die Börsianer: Der Kurs der VW-Aktie erholte sich nach einem Minus von beinahe 27 Prozent, und die Porsche-Aktie verzeichnete ein deutliches Plus von mehr als acht Prozent.



Verschiedenes
22.07.2009

Gimmicks im «arabisch magazin»?

In eigener Sache
Eine ebenso wichtige wie interessante Ankündigung ist zu machen. Dem «arabisch magazin» soll in einigen Abständen jeweils eine kleine Überraschung „beiliegen“.

Kennen Sie noch Yps, das Comic-Heft für frühreife Jungs mit einem Hang zu Spionagegeschichten und Basteleien? Wer es noch kennt, weiß auch, dass es sich nicht nur durch ungewöhnliche Comicfiguren und skurrile Themenschwerpunkte auszeichnete, sondern auch durch eine Beilage in Form eines oft merkwürdigen, aber von den kleinen Lesern mit Begeisterung begrüßten Spielzeugs, genannt „Gimmick“. Ein solches „Gimmick“ konnte eine Agentenausrüstung, ein Zauberei-Utensil, eine Playmobil-Figur oder sogar echte Krebstierchen.

Können Sie sich vorstellen, dass einem kostenlosen Online-Medium wie dem «arabisch magazin» ein solches Gimmick „beiliegt“? Nein? Umso größer dann hoffentlich Ihre positive Überraschung, wenn genau diese Vorstellung wahr wird. In Kürze sollen in gewissen Abständen Gimmicks aus dem Bereich der arabischen Kultur und Sprache die Augen des Arabisch-Liebhabers ähnlich zum Glänzen bringen wie es den Yps-Heften bei den kleinen Jungs schafften.

Yps wurde irgendwann eingestellt. Das «arabisch magazin» verzeichnet zwar steigende Besuchszahlen - doch nichtsdestotrotz versteht sich von selbst, dass für ein lange lebendes «arabisch magazin» eine gewisses Maß des Weiterflüsterns seiner Existenz, z.B. in Form von Links auf Ihrer Homepage oder in Ihrem Lieblingsforum, wichtig ist. Auf dass es noch für viele Gimmicks weiterlebt.



Wirtschaft
13.07.2009

Es rappelt im nordafrikanischen Ei

Das Sahara-Solarprojekt könnte bedeutende Veränderungen hervorrufen
In diesen Tagen stehen wichtige Entscheidungen bevor. Sie könnten den Verlauf der Geschichte und die globale Rolle der Arabischen Welt deutlich beeinflussen. Das Arabische und Orientalische wird wohl weniger ignoriert werden können als je zuvor.

Bisher waren es vor allem die Golfstaaten, die in der arabischen Welt den wirtschaftlichen Aufstieg symbolisierten: Dubai, Abu Dhabi, Qatar, Saudi-Arabien... Allenfalls Ägypten, das am zweitstärksten industrialisierte Land des afrikanischen Kontinents, konnte in den letzten Jahren ein wenig die Aufmerksamkeit von Wirtschaftsexperten auf sich ziehen. Doch nun rappelt es im nächsten Ei, aus dem weitere arabische einflussreiche Energielieferanten schlüpfen wollen: Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen sind die idealen Kandidaten eines der spannendsten Energie-Projekte des 21. Jahrhunderts: Sahara-Strom.

E.on-Manager Frank Mastiaux nennt es in Spiegel Online eine „großartige Idee“, die Kraft der nordafrikanischen Sahara-Sonne für die Erzeugung von Strom zu nutzen. Im selben Artikel meldet Spiegel online: „Deutsche Großkonzerne planen ein gigantisches Öko-Projekt: Am Montag werden sie ein Konsortium gründen, um in der Sahara Solarstrom zu erzeugen.“ (Hier zum Artikel).

Für alle, die dem Aufstieg des nordafrikanischen Arabiens mit welchen Gefühlen auch immer entgegenblicken, kann es also noch hochinteressant werden.