Arabisch lernen
28.05.2009
Raus mit dem Zungenknoten! (Teil 2)
Wege zum Zungen-R
Und hier der zweite Teil unseres Themas über die typische Herausforderung, mit der sich viele deutsche und französische Arabischlernende konfrontiert sehen, ist das „gerollte R“, das mit der Zungenspitze gebildet wird. Freuen Sie sich auf weitere Antworten auf die Frage: Wie bekommt man es hin?
Die korrekte Aussprache des nicht mit dem Gaumenzäpfchen, sondern mit der Zunge gerollten „R“ ist im Arabischen nicht unwichtig, da sich sonst gewisse Begriffe gleich anhören, z.B. „
Saghîr“ („klein“) und „
sarîr“ („Bett“). Heute gibt es weitere Tricks, sich dieses Zungen-R anzueignen, diesmal aus einem Fremdsprachen-Forum im Netz:
- Mehrmals hintereinander mit Konzentration auf die Zungenbewegung sprechen: „Die Tleppe die Treppe, die Tleppe die Treppe, ...“
- Ganz schnell „Bdod“ sagen, dabei die Zunge locker lassen (ergibt „Brot“)
- „Bedot“ oder „Tüdeke“ wiederholt und immer schneller sprechen (ergibt „Brot“ und „Türke“)
- Das gleiche mit „Bduno Bdaun backte pdima bdaunes Bdot“
- Das Gleiche mit „Gdoße gdüne Gdäser gdünen gdündlich Gdündonnerstag“
Bei den einen klappt das Erlernen des Zungen-R fast auf Anhieb, bei anderen dauert es halt ein paar Wochen fleißigen Übens – das ist kein Grund es nicht zu probieren.
Arabisch lernen
26.05.2009
Raus mit dem Zungenknoten!
Wege zum Zungen-R
Eine typische Herausforderung, mit der sich viele deutsche und französische Arabischlernende konfrontiert sehen, ist das „gerollte R“, das mit der Zungenspitze gebildet wird. Wie bekommt man es hin?
Viele können bei ihren ersten Ausspracheversuchen gar nicht anders, als ihr Gaumenzäpfchen mitgurgeln zu lassen. Das hat wohl mit der Beschaffenheit des menschlichen Gehirns zu tun, das den Buchstaben „R“ Jahrzehnte lang mit nichts anderem als dem gurgelnden Gaumenzäpfchen verknüpft hat, so dass sich dieses bei so manchem fast gegen den eigenen Willen immer wieder dazwischenschaltet. Eigentlich wäre das ganze Thema nur halb so wichtig, wenn nicht ausgerechnet das Arabische parallel zum Zungenspitzen-„R“ auch das Gaumenzäpfchen-„R“ hätte, und zwar als ganz eigenen Buchstaben, der nicht mit dem anderen verwechselt werden möchte.
Darum sollen in den kommenden Tagen einige Tricks gegeben werden, wie man das Zungespitzen-„R“ am besten aussprechen kann. Hier schon mal einer dieser Tips: Versuchen Sie es zunächst einmal mit dem englischen Frosch-„R“ – das ist zwar nicht dasselbe, kommt jedoch an das arabische „R“ viel näher heran...
Wirtschaft
19.05.2009
Porsche bald auch arabisch?
Spekulationen um arabischen Investor
Wirtschaftliche Phänomene gehören zu den sichersten Anzeichen für die Zu- oder Abnahme der Wichtigkeit von Dingen - so auch der wachsende arabische wirtschaftliche Einfluss hinsichtlich der arabischen Sprache und Kultur. Nach Daimler, Opel und vielen anderen Unternehmen wurden in diesem Zusammenhang nun auch VW und Porsche in die Schlagzeilen katapultiert.
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, und zwar in Form eindeutiger Schlagzeilen, die einem in Nachrichtensuchmaschinen begegnen: „Porsche hofft auf arabischen Milliarden-Investor“ / „Porsche sucht nach arabischen Geldgebern“ / „Staatsfonds am Golf prüfen Porsche-Einstieg“ / „Niedersachsen offen für arabischen Investor bei VW“ / „Katar prüft Einstieg bei Porsche“ / „Arabischer Emir will bei Porsche einsteigen“.
Neun Millarden Euro Schulden lasten auf dem deutschen Traditionsunternehmen. Nach Gerüchten der vergangenen Wochen, in denen immer wieder die Emirate Abu Dhabi und Katar als Stichwörter auftauchten, scheinen diese Gerüchte langsam klare Gestalt anzunehmen. Ein Porsche-Sprecher bestätigt, dass bereits „vielversprechende“ Gespräche mit einem möglichen Investor liefen, während laut SPIEGEL Online die Deutsche Presseagentur zu wissen angibt, es handele sich dabei um einen arabischen Investor. Zum Spiegel-Online-Artikel
Interessant ist auch, dass in der Bevölkerung die arabischen Vorhaben nicht unwillkommen zu sein scheinen. Auch die entsprechende Focus-Nachricht wurde, wie an der vollen "Sternchenzahl" und den Leserkommentaren eventuell abzulesen, von der Leserschaft eher begrüßend aufgenommen. Zum Focus-Artikel