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Verschiedenes
22.07.2009

Gimmicks im «arabisch magazin»?

In eigener Sache
Eine ebenso wichtige wie interessante Ankündigung ist zu machen. Dem «arabisch magazin» soll in einigen Abständen jeweils eine kleine Überraschung „beiliegen“.

Kennen Sie noch Yps, das Comic-Heft für frühreife Jungs mit einem Hang zu Spionagegeschichten und Basteleien? Wer es noch kennt, weiß auch, dass es sich nicht nur durch ungewöhnliche Comicfiguren und skurrile Themenschwerpunkte auszeichnete, sondern auch durch eine Beilage in Form eines oft merkwürdigen, aber von den kleinen Lesern mit Begeisterung begrüßten Spielzeugs, genannt „Gimmick“. Ein solches „Gimmick“ konnte eine Agentenausrüstung, ein Zauberei-Utensil, eine Playmobil-Figur oder sogar echte Krebstierchen.

Können Sie sich vorstellen, dass einem kostenlosen Online-Medium wie dem «arabisch magazin» ein solches Gimmick „beiliegt“? Nein? Umso größer dann hoffentlich Ihre positive Überraschung, wenn genau diese Vorstellung wahr wird. In Kürze sollen in gewissen Abständen Gimmicks aus dem Bereich der arabischen Kultur und Sprache die Augen des Arabisch-Liebhabers ähnlich zum Glänzen bringen wie es den Yps-Heften bei den kleinen Jungs schafften.

Yps wurde irgendwann eingestellt. Das «arabisch magazin» verzeichnet zwar steigende Besuchszahlen - doch nichtsdestotrotz versteht sich von selbst, dass für ein lange lebendes «arabisch magazin» eine gewisses Maß des Weiterflüsterns seiner Existenz, z.B. in Form von Links auf Ihrer Homepage oder in Ihrem Lieblingsforum, wichtig ist. Auf dass es noch für viele Gimmicks weiterlebt.



Wirtschaft
13.07.2009

Es rappelt im nordafrikanischen Ei

Das Sahara-Solarprojekt könnte bedeutende Veränderungen hervorrufen
In diesen Tagen stehen wichtige Entscheidungen bevor. Sie könnten den Verlauf der Geschichte und die globale Rolle der Arabischen Welt deutlich beeinflussen. Das Arabische und Orientalische wird wohl weniger ignoriert werden können als je zuvor.

Bisher waren es vor allem die Golfstaaten, die in der arabischen Welt den wirtschaftlichen Aufstieg symbolisierten: Dubai, Abu Dhabi, Qatar, Saudi-Arabien... Allenfalls Ägypten, das am zweitstärksten industrialisierte Land des afrikanischen Kontinents, konnte in den letzten Jahren ein wenig die Aufmerksamkeit von Wirtschaftsexperten auf sich ziehen. Doch nun rappelt es im nächsten Ei, aus dem weitere arabische einflussreiche Energielieferanten schlüpfen wollen: Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen sind die idealen Kandidaten eines der spannendsten Energie-Projekte des 21. Jahrhunderts: Sahara-Strom.

E.on-Manager Frank Mastiaux nennt es in Spiegel Online eine „großartige Idee“, die Kraft der nordafrikanischen Sahara-Sonne für die Erzeugung von Strom zu nutzen. Im selben Artikel meldet Spiegel online: „Deutsche Großkonzerne planen ein gigantisches Öko-Projekt: Am Montag werden sie ein Konsortium gründen, um in der Sahara Solarstrom zu erzeugen.“ (Hier zum Artikel).

Für alle, die dem Aufstieg des nordafrikanischen Arabiens mit welchen Gefühlen auch immer entgegenblicken, kann es also noch hochinteressant werden.



Wirtschaft
07.07.2009

Die „ökologisch-arabische“ Zukunft

Arabische Welt übernimmt eine wichtige ökologische Rolle
„Arabien“ wird zum Zentrum der ökologischen und somit eines Kernaspekts der Zukunft dieses Planeten. Diesen Eindruck erhält man in Anbetracht der Tatsache, dass seit Kurzem feststeht: Die „Internationale Organisation Energie für Erneuerbare Energien“ zieht nach Abu Dhabi. Eine weitere Perle in einer Kette von Beispielen, die nahelegen, dass es an der Zeit ist, sich auf ein (auch) arabisches Zeitalter einzustellen.

Zuletzt lieferten sich Deutschland und Abu Dhabi ein Kopf-an-Kopf-Rennen darum geliefert, die Heimat von „Irena“ zu werden, der „Internationalen Organisation Energie für Erneuerbare Energien“ zu werden. Delegierte aus 130 Ländern fällten nun die Entscheidung, in - wen wundert's - einem arabischen Land, genauer gesagt im ägyptischen Scharm El-Scheich: Die Energie-Agentur geht nach Abu Dhabi.

Man ahnt, dass die arabische Welt ihre Wichtigkeit bei der Versorgung des Planeten mit Energie nicht verlieren wird, auch nicht, wenn das Erdöl tatsächlich einmal ausgehen wird. Dieser Eindruck verstärkt sich bei Medienberichten, die besagen, dass in Kürze arabische Wüsten dem europäischen Kontinent als Lieferanten von Sonnenenergie dienen werden.

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