Wirtschaft
07.07.2009
Die „ökologisch-arabische“ Zukunft
Arabische Welt übernimmt eine wichtige ökologische Rolle
„Arabien“ wird zum Zentrum der ökologischen und somit eines Kernaspekts der Zukunft dieses Planeten. Diesen Eindruck erhält man in Anbetracht der Tatsache, dass seit Kurzem feststeht: Die „Internationale Organisation Energie für Erneuerbare Energien“ zieht nach Abu Dhabi. Eine weitere Perle in einer Kette von Beispielen, die nahelegen, dass es an der Zeit ist, sich auf ein (auch) arabisches Zeitalter einzustellen.
Zuletzt lieferten sich Deutschland und Abu Dhabi ein Kopf-an-Kopf-Rennen darum geliefert, die Heimat von „Irena“ zu werden, der „Internationalen Organisation Energie für Erneuerbare Energien“ zu werden. Delegierte aus 130 Ländern fällten nun die Entscheidung, in - wen wundert's - einem arabischen Land, genauer gesagt im ägyptischen Scharm El-Scheich: Die Energie-Agentur geht nach Abu Dhabi.
Man ahnt, dass die arabische Welt ihre Wichtigkeit bei der Versorgung des Planeten mit Energie nicht verlieren wird, auch nicht, wenn das Erdöl tatsächlich einmal ausgehen wird. Dieser Eindruck verstärkt sich bei Medienberichten, die besagen, dass in Kürze arabische Wüsten dem europäischen Kontinent als Lieferanten von Sonnenenergie dienen werden.
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Wirtschaft
06.07.2009
Hochwillkommen
Das «manager magazin» schreibt über „Die Retter aus dem Morgenland“
Natürlich ist auch dem renommierten «manager magazin» nicht entgangen, dass die arabische Welt - zumindest wirtschaftlich - näher rückt und somit arabische Relevanz zunimmt. In der aktuellen Ausgabe verwöhnt es seine Leser mit einer ganzen Titelstory dazu.
Passend zum Arabisch-Magazin-Artikel vom 30.06.2009 (Gigantomanien und Beinahe-rettungen) konzentriert sich das «manager magazin» in seiner Titelstory ganz auf genau dieses Thema: Teile der deutschen Industrie warten durstig auf die, welche die Ausgabe in Ihrem Titel nebst einem eindrucksvollen Titelbild mit einem besonderen Ausdruck ehrt: „Die Retter aus dem Morgenland“. Chefredakteur Arno Balzer meint dazu im Editorial: „Angesichts der klammen deutschen Staatsfinanzen haben womöglich die Manager mehr Erfolg, die an den Persischen Golf pilgern. Eine neue Generation von
arabischen Investoren macht sich auf, Firmenanteile zu übernehmen oder gleich
ganze Unternehmen zu kaufen. Besonders aktiv sind die Golf-Emirate Abu Dhabi und Katar. Ob Daimler, Porsche oder MAN Ferrostaal – die milliardenschweren Fonds sind hochwillkommen angesichts ausgedörrter Kapitalmärkte.“
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Arabisch lernen
01.07.2009
Teufelsaustreibung leicht gemacht
Interaktivität im Unterricht nutzen
Film und Radio sind eine gute Ergänzung zu den Methoden des Fremdsprachenlernens. Welche Ohnmachtsgefühle dabei entstehen können, welche Alternative es gibt und was das mit dem Teufel zu tun hat, erfahren Sie hier.
Eine gute Methode, die eigene Fremdsprachenkompetenz zu vertiefen und das Hörverständnis zu schärfen ist bekanntlich, sich Filme und Radiosendungen der jeweiligen Fremdsprache zu Gemüte zu führen. Dabei gibt es jedoch nicht nur das Problem, dass man als Neuling noch nicht auf Anhieb erkennen kann, ob in dem jeweiligen Film die Standardsprache anstelle irgendeines Dialektes benutzt wird. Frustrierend kann es zudem auch sein, in nicht-aufgezeichneten Medien nicht zurückspulen zu können, um Nichtverstandenes mehrmals anzuhören, oder um es zwecks Bewusstseinsvertiefung nachzusprechen. Auch bei aufgezeichnetem Material möchte man oftmals am liebsten den/die Sprecher/in fragen, was im Einzelnen dasjenige bedeutet, was er/sie gerade gesagt hat, und warum es so und nicht anders gesagt wurde.
Und nun die frohe Kunde: Genau dies alles ist mit einem Privatlehrer möglich. Seien Sie beispielsweise ermutigt, Ihrem Dozenten so viel Arabisches wie möglich, das er zwischendurch von sich gibt, unaufgefordert nachzusprechen. So kann er Rückschlüsse darauf ziehen, ob akustisch alles richtig ankommt, und Sie merken es sich dadurch besser und gewöhnen Zunge und Geist noch mehr an das Arabische. Oder bitten Sie ihn, den jeweiligen Satz zu wiederholen, bzw. woher dieses oder jenes Wort kommt, denn es könnte ja tatsächlich neu sein. Unterbrechen Sie ruhig und fragen Sie nach Einzelheiten, denn – und gerade beim Arabischen: Oft steckt der Teufel im Detail.