Was ist der Orient?

Der Begriff Orient wird heutzutage häufig im Zusammenhang mit Design oder Reisen genannt. Aber was ist eigentlich der Orient genau? Diese Frage können nur die wenigsten exakt beantworten. Dieser Text versucht etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Orient bedeutet so viel wie aufgehende Sonne und wurde später auch Morgenland genannt. Die Gegend, westlich des Orients wird dementsprechend Abendland genannt, da dort die Sonne untergeht. Der Begriff wurde besonders von den Römern geprägt. Diese hatten Rom als Zentrum Ihres Machtbereiches und Ihres Weltbildes gesetzt. Und die Länder und Gebiete, die östlich davon lagen, wurden eben als Land der aufgehenden Sonne angesehen, da von dort die Sonne Ihren Lauf am Himmel beginnt.

Es gibt viele Begriffe für diese Gegend

Ein Synonym für den Orient ist auch naher Osten. Naher Osten wird meist in den Nachrichten oder politischen Diskussionen verwendet.

Abzugrenzen ist der Begriff jedoch von dem alten Orient. Dieser wird häufig als Wiege der Zivilisation bezeichnet. Günstige Klimatische und geografische Voraussetzungen haben dazu geführt, dass in der Gegend des heutigen Iraks, Irans und Syriens erste Hochkulturen wie die Assyrer, Sassaniden oder Perser entstanden. Diese wurden jedoch durch die Ausbreitung des Islam verdrängt. Zu Recht wird dieser Gegend und der Kultur eine lange Geschichte zugeschrieben.

Allerdings wird Orient in anderen Sprachen teilweise auch anders verwendet. Im Englischen erstreckt sich das damit bezeichnete Gebiet auch auf Indien, Pakistan, China und sogar Japan. Daneben werden auch die südostasiatischen Länder eingeschlossen und somit der gesamte nahe und ferne Osten umfasst. Diese Länder sehen sich daher ebenfalls als Länder des Orients. Im Deutschen werden die Länder, die östlich ans Mittelmeer grenzen als Orient bezeichnet. Allerdings werden auch Länder in Nordafrika wie Tunesien oder Marokko heute als Teil des Orients angesehen.

  • Türkei
  • Syrien
  • Libanon
  • Jordanien
  • Ägypten
  • Iran
  • Nordafrika

Eine faszinierend Kultur

Eine große Gemeinsamkeit diese Länder ist die Kultur und die Formensprache, die sich in vielen Bereichen des Lebens wiederfindet. Dazu zählen sowohl Bauwerke als auch Einrichtungsgegenstände. Die Formen uns Symbolik ist weitgehend von dem Islam beeinflusst. Allerdings haben die einzelnen Länder sich in deren Ausprägung und Gestaltung unterschiedlich entwickelt. So sind Bauten an das jeweilige Klima und die verfügbaren Ressourcen und das Wissen der Handwerker angepasst.

Diese Kultur fasziniert uns heute noch. Gerade die markante Formensprache und Symbolik machen Kunstwerke, Gebäude und Architekturen zu unverwechselbaren Zeugen dieser Gegend. Bei Besuchern dieser Gegenden, zum Beispiel Türkei oder Marokko sind orientalische Lampen ein beliebtes Souvenir (wie beispielsweise die Lampen der GhaliaShop.de.)

Mit der Entwicklung der Gesellschaft entwickelt sich auch die Kultur und die Kunst. So wird es spannend sein zu sehen, wie sich Handwerksgegenstände und Accessoires weiterentwickeln.

Die Atmosphäre aus 1001 Nacht im eigenen Wohnzimmer

Die märchenhaften Erzählungen des Orients sind vielen von uns Bekannt. Sie wecken in uns Vorstellungen und Bilder von prachtvollen Palästen, einem milden Klima und exotischen Düften. Wer seine Wohnung oder sein Wohnzimmer in dem Stil aus 1001 Nacht einrichten möchte, findet in Onlineshops viele Möglichkeiten, die notwendigen Einrichtungsgegenstände zu kaufen. Typische Möbelstücke sind:

  • Stühle/ Poufs
  • Tische
  • Teppiche
  • Lampen

Stühle und Tische

Bemalte Stühle und Holztische in dunklem Holz sind eine erster Schritt in Richtung orientalisches Design. Rankenmuster auf der Sitzfläche, an der Lehne und an den Beinen verleihen dem Stuhl ein orientalisches Aussehen. Beistelltische für Sofas und Sitzgruppen, zum Beispiel aus Poufs und Sitzkissen, runden das Bild ab und sind gleichzeitig praktische Abstellgelegenheiten. Wer lieber einfarbige Tische mag, kann ebenfalls fündig werden. Hier ist die Form der Beine und Kanten das entscheidende Merkmal. Auf einen kleinen Beistelltisch passen sehr gut Metalldosen, deren Wände mit Blumenmustern durchbrochen sind. Auch Schalen für Blumen oder Obst sind eine sehr gute Möglichkeit zur Dekoration in arabischen Stil. Besonders typisch sind Metallschalen, die mit einem Hammer bearbeitet wurden und somit die weit verbreitete Hammerschlagtextur haben. Wer sein Wohnzimmer nicht nur optisch gestalten will, kann auch zu Duftölen greifen. Rosenwasser ist ein gern verwendetes Duftöl. Passen Sie aber auf, dass Sie nicht zu viel davon verwenden, da es sehr intensiv ist.

Ins richtige Licht gerückt

Wie so oft gilt auch für die Gestaltung der eigenen Vier Wände, dass alles ins richtige Licht gerückt werden muss, um zu wirken. Dafür eignen sich verschiedene Lampen und Leuchter hervorragend. Lampen im orientalischen Design gibt es entweder als Hängelampen, als Bodenleuchten oder als Wandlampen. Die Hängeversion eignet sich besonders gut, um Tische zu beleuchten. Sie tauchen das ganze Zimmer in einen warmen und weichen Farbton. Hängeleuchten gibt es in verschiedenen Formen und Ausführungen. Zum einen sind da die klassischen Laternen, die geschlossen sind und zum anderen eine Art Leuchter, die nach unten offen sind und durch Ketten und Perlen das Licht reflektieren und spiegeln. Maurische Ornamente finden sich bei beiden Varianten. Die Wand- und Bodenleuchten bestehen häufig aus Metall und haben gestanzte Löcher, die das Licht durchlassen. Durch die Löcher ergeben sich faszinierende Licht- und Schattenmuster an den Wänden und den Möbeln. Gerade am Abend wirkt dies sehr außergewöhnlich.

Sehr typisch für die orientalische Welt sind zudem Teppiche. Sie können sie entweder auf dem Boden auslegen oder  an die Wand hängen und somit eine deutliche optische Wirkung auf den Raum erzeugen. Die Farben der Teppiche sind eher rötlich und blau. Aber mit etwas Glück findet man auch grüne Teppiche, wenn man für seine Einrichtung eher grüne Farbtöne bevorzugt.

Reisetipps für Marokko

Marokko ist ein wunderbares und vielfältiges Land zum Urlaub machen. Es hat viel mehr zu bieten als nur Strände und All inclusive Hotels. Für einen erholsamen und schönen Urlaub gibt es hier ein paar Tipps, die man vor der Abreise lesen sollte.

Wohin soll es gehen?

Zunächst hat man die Qual der Wahl, wohin man überhaupt in Marokko reisen will. Wohin soll es in diesem großen Land gehen? Will man Strand oder Wüste, Gebirge oder Flachland? Wer sich für Strand entscheidet, hat die Wahl zwischen vielen Städten. Agadir und Essaouira sind die bekanntesten Urlauberorte, an der kilometerlangen Küste. Auch Sporturlaube sind in dem nordafrikanischen Land möglich. Die Aktivitäten reich von Surfen und Bergsteigen sogar bis hin zum Skifahren. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene Surfer finden hier die richtigen Spots.

Städteurlauber, kommen in Marokko ebenfalls auf Ihre Kosten. Viele bekannte Städte waren früher Königssitz und haben dementsprechend viele historische Gebäude. Am bekanntesten ist wahrscheinlich Marrakesch. Die älteste der Königsstädte ist Fes. Dort kann man in mehr als 9.000 Gassen die Kultur und den Alltag kennenlernen. Mediterran wirkt hingegen die marokkanische Hauptstadt Rabat an der Küste.

Wann soll es losgehen?

Wenn man sich entschieden hat, was man in Marokko machen will und wohn man färht, dann sollte man sich die Frage beantworten, wann dafür die richtige Reisezeit ist. Surfen ist beispielweise das ganze Jahr über möglich. Die Bedingungen sind aber im Winter am günstigsten, da die Wellen dann gleichmäßiger sind und die Temperaturen trotzdem noch angenehm.

Städtereisen sind im Herbst und im Frühjahr am angenehmsten. In dieser Zeit sind die Temperaturen erträglich und man schwitzt nicht, wenn man durch die vollen Städte läuft. In der Nacht kann es allerdings bereits kühl werden. Eine Jacke und ein dicker Pullover sind daher Pflicht im Reisegepäck.

Marokko ist ein islamisch geprägtes Land. Daher sollte man auch beachten, dass der Fastenmonat Ramadan eine große Rolle spielt. Essen und Trinken in der Öffentlichkeit sollten daher in dieser Zeit unterlassen werden.

Was sollte man beachten?

Die Kleidung sollte sowohl an die klimatischen als auch die kulturellen Bedingungen angepasst sein. Im Sommer ist tagsüber leichte Kleidung zu empfehlen. Diese sollte aber möglichst viel vom Körper bedecken. Am Strand gilt dies jedoch nicht. Ein gutes und empfehlenswertes Transportmittel ist die Eisenbahn. Die Tickets sind preiswert und das Netz ist gut ausgebaut. Für aktuelle Sicherheitshinweise kann die Webseite des Außenministeriums angefragt werden. Wie in den meisten Touristengebieten ist natürlich auch Vorsicht vor Taschendieben geboten. Halten Sie Wertsachen eng am Körper und machen Sie diese schwer zugänglich. Manche Hotels und Unterkünfte bieten Safes, in denen man Papiere deponieren kann.

Arabisch lernen für Anfänger

Wer sich für die arabische und orientalische Kultur interessiert, will vielleicht auch die Sprache lernen. Im Urlaub kann dies zudem sehr nützlich sein, um sich zurechtzufinden. Außerdem ist es eine sehr schöne Geste, ein paar Worte in der Landessprache zu sprechen.

Das Alphabet

Das Alphabet besteht aus 28 Buchstaben. Beim Schreiben muss man unterscheiden, ob die Buchstaben nach rechts miteinander verbunden werden oder nicht. Dadurch ändert sich zum Teil das Aussehen der einzelnen Buchstaben deutlich. Mit etwas Übung hat man den Dreh aber bald raus. Eine weitere Besonderheit ist, dass im Arabischen von rechts nach links geschrieben und gelesen wird. Dies erfordert gerade am Anfang ziemlich viel Konzentration. Wer sich zunächst auf Vokabeln und das Sprechen konzentrieren will, hat Glück. Es gibt eine umfangreiche Lautumschrift, so dass man die arabischen Worte auch in lateinischen Buchstaben schreiben kann.

Die Aussprache

Die Aussprache ist für europäische Zungen etwas ungewohnt viele Laute existieren hier nicht oder sind nur schwer nachzumachen. Auch hier ist üben angesagt. Haben Sie keine Angst, falls es am Anfang etwas holprig klingt. Wer arabische Worte lesen will, muss wissen, wann und wo Vokale gesetzt werden. Viele Vokale werden nämlich nicht explizit mitgeschrieben, sondern müssen dem Leser bekannt sein. Fangen Sie mit Sätzen an, die man in fast jeder Unterhaltung benötigt. Auch Zahlen sind sinnvoll. So kann man zum Beispiel lernen, ein Busticket zu kaufen. Bitte (afwan) und Danke (šukran) sollten zum Standardrepertoire gehören.

Die Grammatik

Bei der Grammatik unterscheidet sich vor allem der Satzbau. Sätze beginnen entweder mit einem Verb oder einem Substantiv. Die Zeitformen sind etwas einfacher als im Deutschen. Es gibt nur das Perfekt für abgeschlossene Handlungen und das Imperfekt für Handlungen, die noch andauern. Vergangenheit und Zukunft werden über den Kontext und andere Strukturen gebildet.

Selbststudium oder Schule

Wer die Sprache lernen will, sollte sich einen Lehrer suchen, der diese Sprache als Muttersprache spricht. Viele Wendungen sind sehr bildlich und die richtige Anwendung hängt von der Situation ab. Volkshochschulen oder private Sprachschulen bieten Kurse in Arabisch an. Grundlagen kann man aber auch im Selbststudium lernen. Videos auf YouTube oder Onlinewörterbücher helfen dabei, die Worte richtig auszusprechen. Mit Hilfe von Übersetzungsprogrammen kann man unbekannte Vokabeln nachschlagen. Vorsichtig sollte man allerdings sein, wenn es mehrere Bedeutungen eines Wortes gibt. Sinnvoll ist jedoch, einen strukturierten Lehrplan zu haben und sich jede Woche ein bis zwei Mal Zeit zum Lernen zu nehmen. Dann festigen sich die Vokabeln und die Grammatik.